Amerika­nische Ruinen

Konsum  Shoppingmalls prägten über Jahrzehnte den Lebensstil in den USA. Nun schließt eine nach der anderen, weil viele Kunden ihr Geld lieber online ausgeben. Die Einkaufszentren verrotten, verfallen – und dienen vielfach nur noch als Kulisse des Niedergangs.

Rol­ling Acres Mall in Ohio 2016: Die Ant­wort auf das ame­ri­ka­ni­sche Be­dürf­nis nach Über­fluss

Sie wur­de ver­höhnt, da lag sie schon im Ster­ben. Als »Zom­bie-Mall«, als »Geis­ter­stadt«, seit Jah­ren ging das so. Dut­zen­de Lä­den dicht, kaum Kun­den, da­für Häme zu­hauf – das war die Bur­ling­ton Cen­ter Mall. »Du bist häss­lich«, kom­men­tier­te ein Kun­de im In­ter­net. Je­mand an­ders schrieb, er kom­me al­len­falls noch zur Bur­ling­ton Cen­ter Mall, wenn er auf die Toi­let­te müs­se, und auch die sei un­ge­pflegt. Auf ei­ner Lis­te der 29 Shop­ping­malls des US-Bun­des­staats New Jer­sey, be­gin­nend mit der schlimms­ten, be­leg­te sie vo­ri­ges Jahr den Spit­zen­platz, ver­se­hen mit der War­nung: »Bleibt weg!«

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