Auf die harte Tour

Welthandel  Von jeher nutzt Amerika seine Schlüsselrolle in der globalen Wirtschaft, um eigene Interessen durchzusetzen.  Doch selten betrieb ein US-Präsident den Dollar-Imperialismus so konsequent wie Donald Trump. Er attackiert deutsche Unternehmen, wo er nur kann.

Röhre der Ostseepipeline JENS BÜTTNER / DPA

Er wol­le kei­nen Mer­ce­des mehr auf der New Yor­ker Fifth Ave­nue se­hen, hat Do­nald Trump kürz­lich ge­sagt. Es war ein rech­ter Ha­ken ge­gen Daim­ler und die deut­sche Wirt­schaft, und er kam im pas­sen­den Mo­ment. Der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent weiß, wie an­greif­bar die deut­schen Au­to­kon­zer­ne we­gen der Die­sel­af­fä­re sind – und wie wich­tig der ame­ri­ka­ni­sche Markt für sie ist. Das US-Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um er­mit­telt ge­gen Daim­ler, zu­gleich ste­hen Ein­fuhr­zöl­le ge­gen deut­sche Her­stel­ler im Raum. Bei­des sieht Trump als Mög­lich­keit, die ei­ge­ne Au­to­in­dus­trie zu schüt­zen und die deut­sche Kon­kur­renz zu schwä­chen.

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