Briefe

Feuer im Haus Europa

Nr. 23/2018  Ciao amore! Italien zerstört sich selbst – und reißt Europa mit

»Ihr Co­ver mag kli­schee­haf­te, ab­ge­dro­sche­ne As­so­zia­tio­nen we­cken – tref­fend ist es in je­dem Fall. Ver­a­men­te!«

Unheilvolle Vermischung

Nr. 22/2018  Die Affäre um das Flüchtlingsbundesamt weitet sich aus – und setzt Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer unter Druck

So­ge­nann­te Ent­schei­der, die über An­er­ken­nung oder Ab­leh­nung von Flücht­lin­gen ent­schei­den müs­sen, wur­den in Crash­kur­sen aus­ge­bil­det. Ein jun­ger Ira­ner er­zähl­te mir, er war­te mehr als drei Mo­na­te nach sei­ner An­hö­rung noch auf sei­nen Be­scheid. Sein Ent­schei­der habe ihm ge­sagt: »Wenn Sie Christ wä­ren, könn­ten Sie Ihre Ent­schei­dung gleich mit­neh­men – aber Sie sind ja Mos­lem!« Ich habe dar­auf­hin Frau Cor­dt ei­nen deut­li­chen Brief ge­schrie­ben – 14 Tage spä­ter hat­te er sei­nen po­si­ti­ven Be­scheid. Es kann nicht sein, dass ich hier als Ein­zel­ner tä­tig wer­den muss.

Anspruchs­volle Tätigkeit

Nr. 22/2018  Schulleiter arbeiten viel und verdienen wenig – wie die Länder versuchen, trotzdem mehr Lehrer in den Job zu locken

Was in dem Ar­ti­kel nicht deut­lich wird: Trotz der Auf­ga­ben­fül­le muss der Schul­lei­ter ei­ner klei­ne­ren Grund­schu­le noch enorm vie­le Un­ter­richts­stun­den ab­leis­ten, ver­gli­chen mit dem Ober­stu­di­en­di­rek­tor, der ei­nem Gym­na­si­um vor­steht. Ei­ni­ge Schul­lei­ter üben so­gar noch eine Klas­sen­leh­rer­funk­ti­on aus – die ge­ra­de im Grund­schul­be­reich sehr ar­beits­in­ten­siv ist.

Manchmal kriminell

Nr. 22/2018  Die miesen Tricks der Autovermieter

Ich habe aus mei­nen Er­fah­run­gen die Leh­re ge­zo­gen, dass man den Wa­gen auf kei­nen Fall am Flug­ha­fen zu­rück­ge­ben darf und erst recht nicht kurz vor Ab­flug. Bes­ser am Nach­mit­tag vor­her im Stadt­bü­ro ab­ge­ben und am nächs­ten Tag die paar Ex­tra-Dol­lar für ein Taxi zum Flug­ha­fen sprin­gen las­sen. Das spart nicht nur Geld, son­dern auch Ner­ven.

Hochgerüstete 100-Jährige

Nr. 22/2018  Im Silicon Valley arbeiten Riesenkonzerne und Hunderte Start-ups an der Revolution der Medizin

Die in­di­vi­du­el­le ge­ne­ti­sche Aus­stat­tung ist si­cher manch­mal ein we­sent­li­cher, häu­fi­ger je­doch nur ein klei­ner As­pekt bei der Ent­ste­hung und dem Ver­lauf von Krank­hei­ten. Sie ist ein sta­ti­sches Mo­ment in ei­nem pro­zes­sua­len Ge­sche­hen, das durch zahl­rei­che sich ge­gen­sei­tig be­ein­flus­sen­de äu­ße­re und in­ne­re Ein­wir­kun­gen wie Um­welt, Ein­stel­lung und Ver­hal­ten des Pa­ti­en­ten, Ab­wehr­kräf­te und ir­re­pa­ra­ble Schä­di­gun­gen des Or­ga­nis­mus mo­di­fi­ziert wird. Und selbst wenn man auf die­sem Weg zu ei­ni­gen Er­fol­gen kommt, steht man im­mer noch vor dem Pro­blem, das Ver­hal­ten der Men­schen zu be­ein­flus­sen, die mit un­ver­nünf­ti­ger Le­bens­wei­se wie reich­li­chem Es­sen, Be­we­gungs­man­gel und an­de­rem wi­der bes­se­res Wis­sen ihre Ge­sund­heit schä­di­gen.

Beitrag zur Demokratie

Nr. 22/2018  Nachrufe

In Ih­rer Aus­ga­be brin­gen Sie ei­nen Nach­ruf auf den Bür­ger­meis­ter von Bau­na­tal, Man­fred Schaub. Ich möch­te Ih­nen da­für Dank und An­er­ken­nung aus­spre­chen, dass Sie hier ein­mal ei­nen Po­li­ti­ker wür­di­gen, der bun­des­weit nicht so be­kannt ist, sich aber en­ga­giert, hei­mat­ver­bun­den und bür­ger­nah für das Wohl­er­ge­hen sei­ner Stadt ein­ge­setzt hat. Das ist ein ganz zen­tra­ler Bei­trag zur De­mo­kra­tie. Ich fin­de, Sie soll­ten so et­was ru­hig öf­ter tun – und viel­leicht nicht nur bei trau­ri­gen An­läs­sen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 24/2018.