»Sehr lebendig«

Die Augenzeugin Die DDR existiert nicht mehr, wohl aber die Jugendweihe: Anja Gladkich, 37, ist Geschäftsführerin eines Vereins, der regelmäßig solche Feiern in Berlin und Brandenburg veranstaltet.

• "Un­se­re Ju­gend­wei­hefei­ern fin­den an ver­schie­de­nen Or­ten statt, in Thea­ter­sä­len, im Kino, in Kul­tur­zen­tren. Sie be­gin­nen meist mit ei­nem bun­ten Mu­sik­pro­gramm mit Poe­try-Slam­mern oder Rap­pern, wir be­mü­hen uns um eine Mi­schung aus emo­tio­na­len und auf­lo­ckern­den Tex­ten. Dann hält ein Ver­tre­ter der Ge­sell­schaft eine Fest­re­de, häu­fig ein Bür­ger­meis­ter oder ein Ab­ge­ord­ne­ter. An­schlie­ßend wer­den die Kin­der in Grup­pen auf die Büh­ne ge­be­ten und er­hal­ten eine Ur­kun­de vom Red­ner. Von uns gibt es ein Buch und ei­nen Blu­men­strauß. Das ma­chen in der Re­gel jün­ge­re Kin­der, sym­bo­lisch für den Ab­schied von der Kind­heit. Der zwei­te Teil ist ein Mit­mach- und Par­ty­pro­gramm und soll die Teil­neh­mer schwung­voll in ihre Fa­mi­li­en­fei­ern ge­lei­ten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 24/2018.