»Abscheu­liche Organisation«

Funktionäre  Fifa-Präsident Gianni Infantino sollte den Fußball-Weltverband nach Korruption und Vetternwirtschaft unter Vorgänger Joseph Blatter reformieren. Wenig ist besser geworden, vieles schlechter.

Fifa-Prä­si­dent In­fan­ti­no (l.) im WM-Sta­di­on von Sot­schi(*): »Die Welt wird uns ap­plau­die­ren«

Joseph Wei­ler lehr­te in Har­vard und Mi­chi­gan, ar­bei­te­te im Eu­ro­päi­schen Par­la­ment, be­kam die Eh­ren­dok­tor­wür­de der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät Ber­lin ver­lie­hen. Und: Der in Süd­afri­ka ge­bo­re­ne Ame­ri­ka­ner war Mit­glied der Fifa-Go­ver­nan­ce-Kom­mis­si­on. Wei­ler, 66, eine Ko­ry­phäe der Rechts­wis­sen­schaf­ten, soll­te als Teil die­ser Kon­troll­in­stanz ei­nen Neu­an­fang im Welt­fuß­ball be­grün­den, der Füh­rungs­rie­ge der Fifa auf die Fin­ger schau­en. Er schei­ter­te.

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