Beben in Madrid

Analyse  Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez setzt mit der neuen Regierung Zeichen: Er will gesellschaftliche Reformen, und er will bleiben.

Am Frei­tag der ver­gan­ge­nen Wo­che lös­te der Mann, der die So­zia­lis­ti­sche Ar­bei­ter­par­tei Spa­ni­ens bei zwei Par­la­ments­wah­len auf nur 84 Ab­ge­ord­ne­te her­un­ter­ge­schrumpft hat­te, den kon­ser­va­ti­ven Re­gie­rungs­chef Ma­ria­no Ra­joy ab. Pe­dro Sán­chez, 46 Jah­re alt, hat­te ein Miss­trau­ens­vo­tum ge­won­nen, un­ter­stützt von sie­ben Par­tei­en quer durch die po­li­ti­schen La­ger. Das war das ers­te Be­ben. In die­ser Wo­che folg­te das zwei­te: Sán­chez no­mi­nier­te sein Ka­bi­nett, dar­un­ter Par­tei­lo­se und vie­le hoch­ka­rä­ti­ge Ex­per­ten, und be­setz­te 11 von 17 Mi­nis­ter­pos­ten mit Frau­en.

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