Gamb­hirs Reise

Eine Meldung und ihre Geschichte Wie ein Inder, der 40 Jahre lang als verschollen galt, plötzlich auf YouTube auftauchte

Der Mann, dem das In­ter­net das Le­ben ge­ret­tet hat, be­sitzt selbst nicht ein­mal ein Te­le­fon. Es ist da­her nicht ganz leicht, Kho­m­dram Gamb­hir Singh zu er­rei­chen. Am bes­ten ruft man zu­nächst ein­mal den Mann an, der das mitt­ler­wei­le be­kann­te Vi­deo von ihm auf­ge­nom­men hat, das auf YouTube zu se­hen ist und in­zwi­schen über 120 000-mal an­ge­klickt wur­de. Der ver­weist ei­nen an die Po­li­zei. Die Po­li­zei an ei­nen Po­li­ti­ker. Der Po­li­ti­ker an ei­nen Nef­fen. Der Nef­fe an ei­nen zwei­ten Nef­fen. Der reicht das Te­le­fon wei­ter, und dann, end­lich, spricht mit knis­tern­der Stim­me Gamb­hir, und er sagt, die ver­gan­ge­nen Wo­chen kä­men ihm vor wie ein Traum: »Gott sei Dank, man hat mich ge­fun­den!«

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