Der Gangster­staat

Venezuela  Präsident Maduro will sich mit einer vorgezogenen Neuwahl die Macht sichern. Die Regierungsspitze und die Militärführung haben sich unter ihm in ein Drogenkartell verwandelt. Dessen Mitglieder bereichern sich, das Volk hungert.

Staats­chef Ma­du­ro (Il­lus­tra­ti­on von Edel Ro­d­ri­guez): Sei­ne Fa­mi­lie ist in den Rausch­gift­han­del ver­wi­ckelt

Wie eine gi­gan­ti­sche Py­ra­mi­de liegt das Ge­fäng­nis des ve­ne­zo­la­ni­schen Ge­heim­diens­tes Se­bin auf ei­nem Hü­gel im Zen­trum von Ca­ra­cas. El He­li­co­ide, das Schne­cken­haus, heißt der be­rüch­tig­te Bau im Volks­mund. Über 300 Häft­lin­ge sit­zen hier ein, vie­le sind po­li­ti­sche Ge­fan­ge­ne. Die fens­ter­lo­sen Zel­len sind win­zig. In­sas­sen be­rich­ten, dass man die Schreie der Ge­fol­ter­ten hö­ren kann. Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­ge der Häft­lin­ge war­ten vor der Ein­fahrt; Po­li­zis­ten kon­trol­lie­ren je­des Auto.

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