Der FC Bay­ern Mün­chen ist mal wie­der Eu­ro­pa­meis­ter, zu­min­dest im Ver­gleich der vier Top-Li­gen: Nir­gend­wo hat­te der Fuß­ball­meis­ter des Jah­res 2018 ei­nen grö­ße­ren Vor­sprung vor dem Ta­bel­len­zwei­ten als in Deutsch­land. Der Vor­wurf der Lan­ge­wei­le trifft in die­ser Sai­son je­doch nicht nur die Bun­des­li­ga al­lein. Auch Man­ches­ter City und der FC Bar­ce­lo­na stan­den lan­ge Zeit vor dem letz­ten Spiel­tag als Ti­tel­trä­ger fest. In Ita­li­en wür­de Ju­ven­tus Tu­rin be­reits das sieb­te Mal in Fol­ge sie­gen, die­sen Re­kord kön­nen die Bay­ern erst im kom­men­den Jahr ein­stel­len. Die wei­ter zu­neh­men­de Kom­mer­zia­li­sie­rung des Fuß­balls hat aber auch Fol­gen in Spa­ni­en und Eng­land. Dort mach­ten in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren zwei be­zie­hungs­wei­se drei Ver­ei­ne den Ti­tel­kampf un­ter sich aus. Leices­ter City 2016 und At­lé­ti­co Ma­drid 2014 wa­ren Aus­nah­men – wie der VfL Wolfs­burg 2009 in der Bun­des­li­ga.

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