Wie China den USA die Partner aus­spannt

Analyse Die amerikanischen Unterhändler bereiten den Nordkorea-Gipfel vor – und Peking baut seinen Einfluss aus. 
Von Bernhard Zand

Chi­nas Mi­nis­ter­prä­si­dent Li Ke­qiang un­ter­drück­te je­den An­flug ei­nes Lä­chelns, als er sich am Mitt­woch mit sei­nem ja­pa­ni­schen Amts­kol­le­gen Shin­zo Abe traf. Doch das war böse Mie­ne zu ei­nem gut über­leg­ten Spiel: Wäh­rend sich die USA auf das Gip­fel­tref­fen zwi­schen Prä­si­dent Do­nald Trump und Nord­ko­reas Dik­ta­tor Kim Jong Un vor­be­rei­ten, baut Pe­king, vom Wes­ten kaum be­ach­tet, sei­nen Ein­fluss als Füh­rungs­macht im Fer­nen Os­ten aus.

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