Welt ohne Ord­nung

Leitartikel Das vorläufige Ende des transatlantischen Bündnisses – und nun?

Der Ruhm Do­nald Trumps grün­det auf ame­ri­ka­ni­schen Hel­den­ge­schich­ten. Trump er­zählt, dass ihn Frau­en wie Car­la Bruni be­gehrt hät­ten, was Frau­en wie Car­la Bruni wuch­tig de­men­tie­ren. Trump ver­mel­det un­er­mess­li­chen Reich­tum, doch wahr ist, dass Trump sich mit sei­nen Ca­si­nos der­art rui­niert hat­te, dass er 1990 net­to 295 Mil­lio­nen Dol­lar Schul­den hat­te; Ban­ken und Papa ret­te­ten ihn. Die größ­te Hel­den­ge­schich­te han­delt von Trumps Ver­hand­lungs­ge­schick, doch auch die­se Er­zäh­lung ist Quatsch, da Trump die Kunst des Deals nie­mals be­herrsch­te. Er be­zahl­te als Ge­schäfts­mann viel zu viel Geld für mie­se Im­mo­bi­li­en und hat als Po­li­ti­ker kei­ne Ge­duld. Er will nichts wis­sen. Er ist nicht vor­be­rei­tet, kann we­der mit (lang­fris­ti­ger) Stra­te­gie noch mit (fle­xi­bler) Tak­tik et­was an­fan­gen. Trump kann nur zer­stö­ren, und nur das tut er.

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