Elke Schmit­ter Bes­ser weiß ich es nicht

Teurer im Tod

Zu Leb­zei­ten war Syl­via Plath die ewi­ge De­bü­tan­tin in der Ehe mit dem Dich­ter Ted Hug­hes, der schon als »an­gry young man« der bri­ti­schen Poe­try an­ge­staunt wor­den war, als sie ihn auf ei­ner Stu­den­ten­par­ty er­obert hat­te – mit ei­nem Kuss, der ei­nem Biss ähn­li­cher war als ei­ner ro­man­ti­schen Zärt­lich­keit. Er soll­te es sein, so war der Plan, und so wur­de er ins Werk ge­setzt, mit bei­der­sei­ti­gem Un­ge­stüm, mit at­ti­scher Ent­schie­den­heit, es gal­ten das Al­les-oder-Nichts und die Hin­ga­be an ein Schick­sal, das tra­gisch, doch nie­mals ba­nal sein durf­te.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 20/2018.