Alles auf eine Karte

Kommentar Wie sich die multimorbide elektronische Gesundheitskarte doch noch retten ließe.
Von Hilmar Schmundt

Die Pa­ti­en­tin krän­kelt vor sich hin, seit Jah­ren schla­gen die The­ra­pi­en nicht an, die Ge­sun­dung wird im­mer wei­ter hin­aus­ge­scho­ben. Der­weil wach­sen die Be­hand­lungs­kos­ten, sie lie­gen in­zwi­schen bei über ei­ner Mil­li­ar­de Euro. Die Rede ist von der elek­tro­ni­schen Ge­sund­heits­kar­te. Ei­gent­lich steck­te da­hin­ter eine gute Idee: der ein­fa­che und schnel­le Aus­tausch von Ge­sund­heits­da­ten, Rönt­gen­bil­dern, Re­zep­ten zwi­schen Ärz­ten, Kran­ken­häu­sern, Apo­the­ken, Kran­ken­kas­sen – zum Woh­le der Pa­ti­en­ten, zur Ver­mei­dung über­flüs­si­ger The­ra­pi­en. Zu Be­ginn ih­rer ers­ten Amts­zeit 2005 pries Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) die Kar­te als »Leucht­turm­pro­jekt«, um der Welt zu be­wei­sen, »auf wel­chen Ge­bie­ten wir vorn sind«.

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