Als wäre es ein Donut

Diplomatie Der Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem stürzt die diplomatische Welt in ein Chaos. Wenn man sich dort hineinbegibt, bekommt man eine Vorstellung, wie es in Donald Trumps Kopf aussieht.
Von Alexander Osang

Stra­ße in Je­ru­sa­lem

Die Bot­schaft Gua­te­ma­las in Is­ra­el be­fin­det sich in ei­nem mit­tel­al­ten Bü­ro­ge­bäu­de au­ßer­halb von Tel Aviv, in Herz­lia, di­rekt an der Au­to­bahn. Es ist nicht ganz ein­fach, den Ein­gang zu fin­den, und wenn man im Ge­bäu­de fragt, wo Gua­te­ma­la sitzt, weiß das auch kaum je­mand. Es sitzt im vier­ten Stock, zu­sam­men mit der Fir­ma Red Sea, die sich mit Fisch­zucht be­schäf­tigt. Aber das muss man sich nicht mer­ken. Gua­te­ma­la zieht ge­ra­de aus. Die Klin­gel ist be­reits ab­ge­schraubt, es hängt nur noch das Ka­bel der Sprech­an­la­ge aus der Wand. Das Te­le­fon ist auch schon ab­ge­mel­det. Man kann an die glä­ser­ne Ein­gangs­tür klop­fen.

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