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Nord­ko­rea

Die Räuber

Die hochgerüstete Hackerarmee von Machthaber Kim plündert weltweit Banken und Bitcoin-Börsen – die Beute finanziert das Überleben des Regimes trotz Sanktionen. Und im Kriegsfall könnten die Cyberkrieger womöglich wichtige Infrastruktur im Ausland lahmlegen.

Dik­ta­tor Kim bei Be­such ei­nes Tech­no­lo­gie­zen­trums in Pjöng­jang 2015: Com­pu­ter­an­grif­fe als kos­ten­güns­ti­ge „Zau­ber­waf­fe“ für das Re­gime

Kwak Ky­oung Ju kämpft ge­gen An­grei­fer, die er nicht se­hen kann. Sie lau­ern in der Wei­te des Cy­ber­space, ihre At­ta­cken wer­den oft erst ent­deckt, wenn es zu spät ist. Und doch emp­fin­det er eine son­der­ba­re Ver­traut­heit mit den Geg­nern, fast so, als leb­te er mit ih­nen un­ter ei­nem Dach. Kwak, 33, ist Cy­ber­ana­ly­ti­ker, er ar­bei­tet beim Fi­nan­ci­al Se­cu­ri­ty In­sti­tu­te nahe Seo­ul, ei­ner Or­ga­ni­sa­ti­on, die süd­ko­rea­ni­sche Ban­ken vor Ha­ckern schüt­zen soll. Kwaks Auf­ga­be ist es, ihre Spu­ren zu si­chern und aus­zu­wer­ten. Er sam­melt so­zu­sa­gen elek­tro­ni­sche Fin­ger­ab­drü­cke, mit de­nen die An­grei­fer un­frei­wil­lig et­was über sich ver­ra­ten.

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