»Das schmerzt selbst Facebook«

SPIEGEL-Gespräch  Der österreichische Aktivist Max Schrems über seinen Kampf gegen den Missbrauch persönlicher Daten, die Ende Mai in Kraft tretenden EU-Regeln und seine neue Organisation, mit der er zusätzliche Nutzerrechte durchsetzen will

Max Schrems, 30, leg­te mit der Kam­pa­gne »Eu­ro­pe ver­sus Face­book« noch als Ju­ra­stu­dent 2011 mehr als 20 ver­schie­de­ne Be­schwer­den ge­gen das so­zia­le Netz­werk bei der zu­stän­di­gen iri­schen Da­ten­schutz­be­hör­de ein. Da­mit be­gann der Öster­rei­cher sei­ne Kar­rie­re als Da­ten­schutz­ak­ti­vist, die ihn in­ter­na­tio­nal be­kannt mach­te. Sei­nen bis­lang größ­ten Er­folg fei­er­te er im Kampf ge­gen das so­ge­nann­te Safe-Har­bor-Ab­kom­men mit den USA, mit dem der trans­at­lan­ti­sche Da­ten­ver­kehr ge­re­gelt war. Nach den Ent­hül­lun­gen von Ed­ward Snow­den hat­te eine Kla­ge von Schrems da­für ge­sorgt, dass sich der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof mit dem Ab­kom­men be­fasst und es 2015 für rechts­wid­rig er­klärt hat. Auch ge­gen das Nach­fol­ge­ab­kom­men geht Schrems ju­ris­tisch vor. Mit sei­ner Ende vo­ri­gen Jah­res ge­grün­de­ten Or­ga­ni­sa­ti­on »Noyb – None of your busi­ness« will er die Ende Mai in Kraft tre­ten­den stren­ge­ren EU-Da­ten­schutz­re­geln durch­set­zen.

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