Prä­si­dent Cas­tro: Zehn Amts­jah­re, ein paar zar­te Wirt­schaft­re­for­men und nicht eine gute Rede

Jurassic Park

Kuba   Raúl Castro tritt als Präsident zurück, sein Nachfolger wird ein farbloser Apparatschik. Für die Inselbewohner ändert das wenig. Sie sind damit beschäftigt, ihren absurden Alltag zu meistern – und reden offener als früher über ihre Sorgen.

Wenn man ein paar Tage durch Kuba geht und al­len die Fra­ge stellt: »Wie geh­t's Kuba?«, pas­siert et­was In­ter­es­san­tes. Man steht ir­gend­wann vor ei­nem rie­si­gen Chor der Un­zu­frie­de­nen: Ver­käu­fer, Rent­ner, Zu­häl­ter, Kell­ner, Stu­den­ten, Ärzte, Tür­ste­her, Sol­da­ten. Alle sind un­zu­frie­den, prak­tisch alle fin­den, dass sich grund­sätz­lich et­was än­dern muss, und er­zäh­len von ih­ren Pro­ble­men. Ab­sur­den Pro­ble­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 16/2018.