In Nord­ja­pan prak­ti­zie­ren die Yama­bu­shi eine einst ver­bo­te­ne ur­al­te Re­li­gi­on. Der Or­den hat­te im 17. Jahr­hun­dert sei­ne Blü­te­zeit, die Mön­che be­rie­ten Sa­mu­rai und Ge­ne­rä­le und wur­den als über­na­tür­lich ver­ehrt. Doch ihre Bräu­che sind ge­fähr­det: In der struk­tur­schwa­chen Re­gi­on gibt es im­mer we­ni­ger Her­ber­gen für die Pil­ger. Die­se sind die ein­zi­ge be­deu­ten­de Ein­nah­me­quel­le der Mön­che. Um ihr Über­le­ben zu si­chern, ha­ben die Yama­bu­shi nun eine neue Ziel­grup­pe aus­ge­macht: ge­stress­te Groß­städ­ter auf der Su­che nach ei­nem al­ter­na­ti­ven Le­bens­weg.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 16/2018.