»Wir waren Ausstel­lungs­stücke der Revolution«

SPIEGEL-Gespräch  Die Journalistin Bettina Röhl, 55, über Kälte und Verwahrlosung im Zusammenleben mit ihrer Mutter, der späteren RAF-Terroristin Ulrike Meinhof, und die Frage, warum sie die 68er für ein Missverständnis hält

SPIEGEL: Frau Röhl, Ihre El­tern Ul­ri­ke Mein­hof und Klaus Röhl wa­ren in den Sech­zi­ger­jah­ren Jour­na­lis­ten, ha­ben ge­mein­sam die lin­ke Zeit­schrift »Kon­kret« ge­macht. Die bei­den El­tern lie­ßen sich Ende der Sech­zi­ger­jah­re schei­den, weil Ihr Va­ter Ihre Mut­ter be­tro­gen hat, Ihre Mut­ter grün­de­te bald da­nach die ter­ro­ris­ti­sche Rote Ar­mee Frak­ti­on, ge­nannt RAF. Le­sen wir Ihr Buch rich­tig, wenn wir dar­aus schlie­ßen, die RAF hät­te es nicht ge­ge­ben, wenn Ihre Mut­ter nicht so ge­kränkt vom Ehe­bruch ge­we­sen wäre und sie sich in ih­rer Mut­ter­rol­le woh­ler ge­fühlt hät­te?

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