Zwei Welten

Denken Wolfgang Eilenbergers »Zeit der Zauberer« erzählt von Martin Heidegger und Ludwig Wittgenstein, von einem Gipfel der Philosophie – und einem heute abermals aktuellen Konflikt: liberale Aufklärung gegen rechten Irrationalismus.
Von Romain Leick

Antipoden Cassirer, Heidegger 1929 in Davos: »Kontinentale Spaltung« Privatarchiv Dr. Henning Ritter / Dokumentationsbibliothek Davos

Ein Phi­lo­soph, der sich nicht an Dis­kus­sio­nen be­tei­li­ge, sei wie ein Bo­xer, der nie in den Ring stei­ge, be­merk­te ein­mal Lud­wig Witt­gen­stein, der selbst zeit­le­bens eine Scheu vor Kon­fe­ren­zen und öf­fent­li­chen Auf­trit­ten hat­te. Und füg­te hin­zu: Weis­heit lie­ge jen­seits des Wun­sches zu ge­win­nen. Man kämpft nicht nur, um eine ein­ge­nom­me­ne Po­si­ti­on zu ver­tei­di­gen. Der phi­lo­so­phi­sche Kampf be­steht viel­mehr dar­in zu er­ken­nen, um wel­che Po­si­ti­on es sich han­delt.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 13/2018.