Haus­mit­tei­lung

Lay­out-Team des SPIEGEL

Die letz­te Lay­out-Re­form des SPIEGEL liegt vier Jah­re zu­rück, in die­ser Wo­che ist es nun wie­der so weit: Das Heft er­scheint op­tisch er­neu­ert. »Mit un­se­rem Lay­out wol­len wir aus­ge­wähl­ten Tex­ten noch mehr Ge­wicht ge­ben und un­se­re Lei­den­schaft auch für die Bild­spra­che aus­drü­cken«, sagt Chef­re­dak­teur Klaus Brink­bäu­mer. So er­hal­ten bild­star­ke Re­por­ta­gen mehr Raum, her­aus­ra­gen­de Fo­to­gra­fi­en oder Il­lus­tra­tio­nen wer­den ge­wür­digt. Ein grö­ße­rer Satz­spie­gel und mehr Weiß­raum las­sen die Sei­ten ins­ge­samt ele­gan­ter er­schei­nen. Das Lay­out-Team um Lynn Dohr­mann, Nils Küp­pers, Jens Kup­pi und Rein­hil­de Wurst hat auch die Mel­dungs­sei­ten re­no­viert und das In­halts­ver­zeich­nis neu ge­stal­tet. Und um Sie, lie­be Le­se­rin­nen und Le­ser, bes­ser durch das Heft zu füh­ren, wur­den für un­ter­schied­li­che Text­for­men ei­gen­stän­di­ge De­signs ent­wi­ckelt. Der nie­der­län­di­sche Ty­po­graf Lu­cas de Groot hat da­für Schrif­ten ent­wor­fen, die sich stär­ker am Logo des Nach­rich­ten-Ma­ga­zins ori­en­tie­ren. »Durch die er­kenn­bar kla­re­re Struk­tur wird es noch mehr Freu­de ma­chen, den SPIEGEL zu le­sen«, sagt Brink­bäu­mer. Wie ge­fällt Ih­nen das neue Lay­out? Schrei­ben Sie uns.

In der Ge­schlech­ter­de­bat­te heißt es stän­dig, man soll­te mehr mit­ein­an­der re­den. Dar­um ha­ben Chris­tia­ne Hoff­mann und Brit­ta Stuff neun Frau­en und Män­ner zu neun Ge­sprä­chen über Se­xis­mus und Gleich­be­rech­ti­gung, Männ­lich­keit und Macht zu­sam­men­ge­bracht, dar­un­ter Fe­mi­nis­tin­nen, ein Po­li­ti­ker, ein Ero­tik­mo­del, ein Män­ner-Coach. Das Tref­fen folg­te dem Mus­ter von Ar­thur Schnitz­lers Thea­ter­stück »Rei­gen": Zwei Per­so­nen dis­ku­tie­ren mit­ein­an­der, eine der bei­den geht wei­ter in die nächs­te Sze­ne, wo sie ei­nem neu­en Ge­sprächs­part­ner be­geg­net. Und nie­mand weiß vor­her, mit wem er es zu tun be­kommt. Mal strit­ten sich die Be­tei­lig­ten, mal flir­te­ten sie mit­ein­an­der. Hoff­mann fiel auf, wie sehr sich die Teil­neh­mer ver­än­der­ten. »Je­der war in je­dem Ge­spräch ein an­de­rer«, sagt sie. »Aber nie­mand ließ sich über­zeu­gen, sei­ne Mei­nung zu än­dern.« zum Ar­ti­kel

Klöck­ner, See­ho­fer im Ber­li­ner Büro

Gro­ßer An­drang herrsch­te ver­gan­ge­nen Mon­tag im Ber­li­ner Büro: Die Chef­re­dak­tio­nen von SPIEGEL und SPIEGEL ON­LINE hat­ten zur jähr­li­chen Haupt­stadt­par­ty ein­ge­la­den, und rund 350 Gäs­te aus Po­li­tik, Wirt­schaft, Kul­tur und Me­di­en ka­men. Klaus Brink­bäu­mer und Bar­ba­ra Hans be­grüß­ten zahl­rei­che neue und ehe­ma­li­ge Mi­nis­ter, Par­tei- und Frak­ti­ons­chefs. Ur­su­la von der Ley­en, Ju­lia Klöck­ner, Horst See­ho­fer, Ralf Steg­ner und Ro­bert Ha­beck – sie alle fei­er­ten in den Räu­men am Alex­an­de­ru­fer 5. CDU-Mann Jens Spahn er­schien üb­ri­gens zu­sam­men mit dem FDP-Vor­sit­zen­den Chris­ti­an Lind­ner, bei­de mein­ten aber, es sei rei­ner Zu­fall.

Die neue Aus­ga­be von SPIEGEL GE­SCHICH­TE wid­met sich der schil­lern­den Welt der ba­ro­cken Fürs­ten­hö­fe: War­um ist Lud­wig XIV. das Vor­bild al­ler eu­ro­päi­schen Mon­ar­chen? Wel­che Rol­le spiel­te die Mä­tres­se? Schmeck­te das Es­sen so gut, wie es aus­sah? Und wie hat es Ma­ria The­re­sia ge­schafft, ne­ben ih­rer Ar­beit als Re­gen­tin 16 Kin­dern eine für­sorg­li­che Mut­ter zu sein? Das Heft er­scheint am kom­men­den Diens­tag.