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Es­say

Das Matri­ar­chat

In der Spätphase ihrer Kanzlerschaft setzt Angela Merkel vor allem auf Frauen. Dabei geht es nicht um Förderung, sondern um Machtpolitik.
Von Christiane Hoffmann

Die An­kün­di­gung kommt bei­läu­fig. Ohne Pa­thos, ohne gro­ße Ges­te, ohne: „Weil es 2017 ist.“ Gut ei­nen Mo­nat vor der Bun­des­tags­wahl lässt sich An­ge­la Mer­kel von ein paar YouTubern in­ter­view­en. Mer­kel spricht sich für „ein biss­chen mehr Sport­un­ter­richt“ an Schu­len aus und ver­rät, was ihr Lieb­lings-Emo­ji ist: der Smi­ley na­tür­lich. Erst nach mehr als ei­ner Stun­de stellt YouTuber Isch­tar Isik die Fra­ge: Wer­den Sie, wenn Sie Bun­des­kanz­le­rin blei­ben, im Ka­bi­nett ei­nen Frau­en­an­teil von 50 Pro­zent an­stre­ben?

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