Griff nach den Sternen

Italien Das Movimento 5 Stelle ist der klare Wahlgewinner: eine Anti-System-Partei, die digitale Demokratie verspricht, dabei ziemlich autoritär ist und von der keiner so recht weiß, was sie will. Gesteuert wird sie von einem rätselhaften Internetunternehmer.

Po­li­ti­ker Gril­lo (l.), Di Maio (2. v. l.)(*): »Heu­te be­ginnt die Drit­te Re­pu­blik«

Das Volk him­melt ihn an wie ei­nen Heils­brin­ger. Bis zum Büh­nen­rand drän­gen die Men­schen an die­sem Diens­tag­abend in Po­miglia­no d'­Ar­co bei Nea­pel, um ihm nah zu sein: Lu­i­gi Di Maio, dem Wahl­sie­ger, 31 Jah­re alt. Mit knapp 33 Pro­zent der Stim­men hat sei­ne Fünf-Ster­ne-Be­we­gung (M5S) die Kon­kur­renz ver­nich­tend ge­schla­gen.

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