In der Zukunft zu Hause

Das Mittagessen steht in einem Glaswürfel bereit, das Taxi fährt ohne Chauffeur. San Francisco ist das Alltags-Labor für digitale Erfindungen. 
Von Thomas Schulz 

Un­ter Strom: Ame­ri­ka­ni­sche Elek­tri­zi­täts-Kon­zer­ne war­ben 1957 für fu­tu­ris­ti­sche Ide­en 

Nur we­ni­ge Me­ter von der Goog­le-Nie­der­las­sung in San Fran­cis­co, im Schat­ten der ki­lo­me­ter­lan­gen Bay Bridge, drän­geln sich je­den Mit­tag die Bü­ro­an­ge­stell­ten vor dem Re­stau­rant der Zu­kunft: Es hat kei­ne Ti­sche, kei­ne Stüh­le und vor al­lem auch kei­ne Kell­ner. Kein ein­zi­ger An­ge­stell­ter ist zu se­hen, nur eine Rei­he von iPads und eine Wand vol­ler Glas­wür­fel. Die Be­stel­lung wird auf dem Ta­blet auf­ge­ge­ben, we­ni­ge Mi­nu­ten spä­ter leu­chet auf ei­nem der Glas­wür­fel der Name des Kun­den und das Es­sen steht be­reit, zu­be­rei­tet von den un­sicht­ba­ren Kü­chen­kräf­ten hin­ter den Glas­wür­feln. Das Com­pu­ter­sys­tem merkt sich jede Be­stel­lung und emp­fiehlt beim nächs­ten Mal neue Ge­rich­te. Der gan­ze Pro­zess ist voll­au­to­ma­ti­siert -und wahn­sin­nig schnell. Ge­nau das, was die meis­ten Bü­ro­ar­bei­ter wäh­rend der »Lunch Rush­hour« wol­len, wenn in an­de­ren Re­stau­rants zur Mit­tags­zeit das War­ten auf die Be­stel­lung oft län­ger dau­ert als das ei­gent­li­che Es­sen.

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