Papa ante portas

So gesehen Sigmar Gabriel ist ämterlos. Da muss seine Familie jetzt durch.

von Stefan Kuzmany

Zu viel Ar­beit, zu we­nig Fa­mi­li­en­zeit: Als Sig­mar Ga­bri­el sich An­fang 2017 dazu ent­schloss, Au­ßen­mi­nis­ter zu wer­den, tat er das auch we­gen sei­ner Toch­ter Ma­rie, da­mals vier Jah­re alt: die ers­ten Schrit­te, die ers­ten Wor­te – es sei »ein­fach trau­rig, wenn man nie da ist«. Das än­der­te sich dann zum Glück. Als Au­ßen­mi­nis­ter folg­ten ent­spann­te Mo­na­te im Krei­se der Lie­ben. Ein Jahr spä­ter stell­te sich aber her­aus, dass zu viel Zeit mit der Klei­nen auch Pro­ble­me mit sich bringt: Ein da­heim auf­ge­schnapp­tes und von Ga­bri­el kor­rekt wie­der­ge­ge­be­nes Zi­tat der Toch­ter über Mar­tin Schulz, den »Mann mit den Haa­ren im Ge­sicht«, kos­te­te Papa das ge­müt­li­che Amt.

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