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Ar­mut

„Jetzt bin ich dran!“

Die Tafel in Essen nimmt vorerst nur noch Deutsche auf, die Debatte darüber bewegt das Land. Hier erzählen Helfer und Hilfsbedürftige vom Verteilungskampf.

Ta­fel-Che­fin Walt­her in Frank­furt am Main: „Vie­le un­se­rer Hel­fer sind Aus­län­der“

Der Mitt­woch­nach­mit­tag die­ser Wo­che, ein Mann ist mit sei­nem Rol­la­tor zur Es­se­ner Ta­fel ge­kom­men. Er hat Ge­mü­se und Obst in sei­ne Tü­ten ge­packt, jetzt macht er vor Töp­fen halt, in de­nen Schnitt­blu­men ste­hen, Tul­pen und Ro­sen. Der Mann greift sich zwei klei­ne Sträu­ße her­aus, doch ein paar Frau­en, die noch in der Schlan­ge war­ten, ha­ben auf­ge­passt: „Nur ein Strauß, nur ein Strauß“, ru­fen sie. Der Mann zuckt zu­sam­men.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 10/2018.