Am Fluss der Toten

Griechenland Im Evros sterben wieder mehr Flüchtlinge, seit die anderen Routen schwieriger geworden sind. Ein Rechtsmediziner versucht, den Verstorbenen eine Identität zu geben.

Rechts­me­di­zi­ner Pav­li­dis: Die to­ten Mi­gran­ten ver­stö­ren selbst ihn, der viel ge­se­hen hat

Braun und schlam­mig ist er jetzt im Win­ter, der Fluss, der die Men­schen schluckt. Der sie an sei­nem Grund fest­hält, in ei­nem Grab aus Schlamm und Ästen. Bis zu 1200 Lei­chen könn­ten dort lie­gen, schätzt Pav­los Pav­li­dis, die Mehr­heit der To­ten, sie blei­be für im­mer dort un­ten, in den Tie­fen des Flus­ses Ev­ros.

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