Ein Imam und 40 Thesen

Islam Der Berliner Senat steht in der Kritik, weil er mit einer Moschee kooperiert, die als extremistisch gilt. Fällt die deutsche Politik auf Radikale herein?

Prediger Sabri in der Neuköllner Dar-As-Salam-Moschee: Vieles ist anders, als es auf den ersten Blick scheint JESCO DENZEL / DER SPIEGEL

His­to­ri­ker strei­ten dar­über, ob Mar­tin Lu­ther sei­ne Re­for­ma­ti­ons­the­sen 1517 mit Nä­geln an die Pfor­te der Schloss­kir­che in Wit­ten­berg häm­mer­te oder ob er Leim ver­wen­de­te. Im Fall Ab­del-Ha­kim Ourg­his gibt es kei­nen Zwei­fel: Es war ein Te­sa­film­rol­ler, den der Is­lam­wis­sen­schaft­ler zu Hil­fe nahm, um sein Pla­kat an die Ein­gangs­tür der Dar-As-Sa­lam-Mo­schee in Ber­lin zu kle­ben. »Re­form des Is­lam«, die­se Wor­te stan­den dort in grü­ner Schrift auf wei­ßem Un­ter­grund – und dar­un­ter 40 The­sen. Sie lau­te­ten »Es ist Zeit für ei­nen Eu­ro­päi­schen Is­lam«, »Mu­ham­mad ist nur ein Mensch wie die an­de­ren Men­schen« oder »Eine Re­form des Is­lam braucht mu­ti­ge Re­for­mer«.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen. MIT SPIEGEL+ LESEN – GRATIS TESTEN

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 1/2018.