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In die Irre fühlen

Der Germanist Fritz Breithaupt enttarnt Die dunklen Seiten der Empathie.
Von Tobias Becker

EMPA­THIE IST die Lieb­lings­tu­gend un­se­rer Zeit, eine Kom­pe­tenz, die alle im­mer­zu von al­len for­dern: Leh­rer von ih­ren Schü­lern und Schü­ler von ih­ren Leh­rern, Jour­na­lis­ten von Po­li­ti­kern und Po­li­ti­ker von Bür­gern, Mit­ar­bei­ter von ih­ren Vor­ge­setz­ten, Part­ner von­ein­an­der. Ein Kon­flikt­lö­ser für alle Le­bens­la­gen, so glau­ben wir, ein All­heil­mit­tel, wirk­sam ge­gen Se­xis­mus und Ras­sis­mus, ge­gen Hun­ger und ge­gen Krieg, ge­gen all die Un­ge­rech­tig­kei­ten der Welt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 9/2017.