„In mir zittert und siedet alles“

Paarforschung Österreichische Historikerinnen haben Liebesbriefe aus mehr als hundert Jahren analysiert, es geht um Macht, Alltag, Eifersucht, viel später auch um Sex. Die intime Depesche, einst Ausdruck des „Wir“, wurde zu einer Bühne fürs „Ich“.

Frimberger-Liebesbrief von 1874: „Schau' ich Dein Götterantlitz lichtumwoben“ INGO PERTRAMER / DER SPIEGEL

Wie sag ich's bloß, die­ses „Ich lie­be dich“? So wie Jo­hann Ge­org Frim­ber­ger? Der schrieb sei­ner Ma­ria Anna Seitz, es war das Jahr 1874: „Herz­lieb­chen mein! Schau' ich Dein Göt­ter­ant­litz lich­tum­wo­ben, auf­flam­mend in der Schön­heit Wun­der­pracht: Da däucht mir's wie ein Frie­dens­hauch von oben, wie Him­mel­stroß, der glück­lich-se­lig macht!“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 7/2017.