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Briefe

Der Anti-Elitäre

Nr. 5/2017 Titel: Sankt Martin – Der Machthunger des Kandidaten Schulz

„Jetzt ha­ben wir in Deutsch­land also die Wahl zwi­schen Mut­ter Te­re­sa und Sankt Mar­tin. Hal­le­lu­ja!“

Die letzten Tante-Emma-Läden

Nr. 4/2017 Wie die Apotheker den Versandhandel mit Medikamenten verhindern wollen

War­um soll den ar­men Apo­the­kern eine In­sel der Se­li­gen ge­schaf­fen wer­den? So gut wie nie sind alle Me­di­ka­men­te vor­rä­tig. Be­ra­tung gibt es auf An­fra­ge, in der Re­gel durch Mit­ar­bei­ter, der Apo­the­ken­in­ha­ber ist häu­fig nicht da. Mei­ne Lie­fe­run­gen durch Doc­Mor­ris ent­hal­ten im­mer aus­führ­li­che An­mer­kun­gen; eine per­sön­li­che Be­ra­tung ist je­der­zeit te­le­fo­nisch kos­ten­los mög­lich.

Biografie geschönt

Nr. 4/2017 Der Fall Andrej Holm zeigt, wie stark alte Feindbilder bis heute fortwirken

Jo­chen-Mar­tin Gutschs Plä­doy­er für die ver­folg­te Un­schuld An­d­rej Holm er­in­nert in un­an­ge­neh­mer Wei­se an das stän­di­ge La­men­to mei­ner El­tern­ge­ne­ra­ti­on, die – wenn auch per­sön­lich nicht schul­dig ge­wor­den – für die Schre­ckens­herr­schaft der Na­zis mit­ver­ant­wort­lich war und von uns for­der­te, die al­ten Din­ge end­lich ru­hen zu las­sen. Das Schick­sal, in eine alte Kom­mu­nis­ten­fa­mi­lie hin­ein­ge­bo­ren und noch zu un­er­fah­ren ge­we­sen zu sein, um das Schnüf­fel­sys­tem der Sta­si zu er­ken­nen, ent­schul­digt nicht die Er­in­ne­rungs­lü­cken des 34-jäh­ri­gen Stadt­so­zio­lo­gen 2005.

Zersplit­terte Zuständig­keiten

Nr. 4/2017 Warum niemand den Attentäter von Berlin stoppte, obwohl 40 Behörden ihn im Blick hatten

So­lan­ge man im Fall Amri nach nur ei­nem Ver­ant­wort­li­chen sucht, wird man ihn nicht fin­den, weil es ihn nicht gibt. Wie soll­te das auch mög­lich sein bei den zer­split­ter­ten Zu­stän­dig­kei­ten zwi­schen Bund, Län­dern und Kom­mu­nen – eben real exis­tie­ren­dem Fö­de­ra­lis­mus? Es sind nicht ein­zel­ne Per­so­nen, auch nicht Be­hör­den – es ist das gan­ze viel zu schwer­fäl­li­ge, un­durch­sich­ti­ge Sys­tem, das ein ziel­ge­rich­te­tes Han­deln ver­hin­dert.

Ein technolo­gi­scher Irrweg?

Nr. 4/2017 Elektroantrieb und autonomes Fahren – Daimler, VW und BMW stehen vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte

Mag ja sein, dass der Elek­tro­an­trieb die Zu­kunft der In­di­vi­dual­mo­bi­li­tät ist, so wie der Ver­bren­nungs­mo­tor einst das Pferd ab­lös­te. Bei durch­schnitt­li­cher Be­nut­zung ei­nes spar­sam mit fos­si­len Brenn­stof­fen um­ge­hen­den oder gar elek­trisch an­ge­trie­be­nen Wa­gens soll­te die­ses Auto aber eine hal­be Mil­li­on Ki­lo­me­ter in Be­nut­zung sein, bis sich die Öko­bi­lanz ins Po­si­ti­ve ver­kehrt. Das schafft kei­ne mo­der­ne Kon­struk­ti­on und erst recht kein Bat­te­rie­satz.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.