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Uni­ver­si­tä­ten

„Schiller war Komponist“

80 000 junge Menschen studieren Germanistik, das beliebteste geisteswissenschaftliche Fach an den deutschen Hochschulen. Ihre Berufsaussichten sind jedoch ungewiss, ihre Professoren spielen in der Öffentlichkeit keine Rolle.

Stu­die­ren­der, Goe­the-Fi­gur in der ger­ma­nis­ti­schen Bi­blio­thek der Uni­ver­si­tät Frank­furt am Main „Die Angst im Na­cken“

Ein Stu­di­um „im Fach­be­reich Li­te­ra­tur­wis­sen­schaf­ten“, so heißt es in Mi­chel Hou­el­l­e­bec­qs Ro­man „Un­ter­wer­fung“, „führt be­kann­ter­ma­ßen zu so ziem­lich gar nichts, au­ßer – für die be­gab­tes­ten Stu­den­ten – zu ei­ner Hoch­schul­kar­rie­re im Fach­be­reich Li­te­ra­tur­wis­sen­schaf­ten. Wir ha­ben es hier im Grun­de mit ei­nem recht ul­ki­gen Sys­tem zu tun, das kein an­de­res Ziel hat, als sich selbst zu er­hal­ten; die über 95 Pro­zent Aus­schuss nimmt man in Kauf“.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.