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Bil­dung

Wohin mit Sebastian?

Manche verhaltensauffällige Schüler gehen über Monate nicht zur Schule. Eltern, Lehrer und Behörden schieben sich gegenseitig die Schuld zu.

Schü­ler Se­bas­ti­an in sei­nem Zim­mer: Im­mer wie­der lan­ge Pha­sen der Lee­re

Lea war fas­zi­niert von Anne Frank. So sehr, dass die Viert­kläss­le­rin ihr Wis­sen über das jü­di­sche Mäd­chen un­be­dingt mit den Mit­schü­lern tei­len woll­te. Blöd nur, dass die Klas­se Re­fe­ra­te zu ei­nem ganz an­de­ren The­ma hal­ten soll­te: „Haus­tie­re“. Anne Frank pass­te da nicht. Das Buch sei oh­ne­hin zu schwer für sie, habe die Leh­re­rin ge­sagt, er­in­nert sich Lea. Die Grund­schü­le­rin pro­tes­tier­te, gab Wi­der­wor­te. Am Ende hielt sie trotz­dem ihr Re­fe­rat über Anne Frank, und dann noch eins über Kat­zen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 6/2017.