Der Fall »Theo«

Anthropologie Sie hatten nur ein Gerippe und eine Liste mit 4334 Namen. Doch mit raffinierter Forensik und detektivischem Spürsinn kamen Basler Forscher dem Schicksal eines Mannes auf die Spur, der vor über 200 Jahren lebte, litt – und rauchte.

Kopf­re­kon­struk­ti­on des ver­stor­be­nen Bas­lers: Hat­te sei­ne Frau ihn ge­tö­tet?

Es kam der Tag, da war der Fried­hof an der Kir­che St. Theo­dor in Klein­ba­sel so voll mit To­ten, dass der Bo­den bei Stark­re­gen nach Ver­we­sung stank. Lei­chen­was­ser stau­te sich in den Pfüt­zen; manch­mal lief es bis in den Al­tar­raum. Oft fan­den die To­ten­grä­ber kei­nen frei­en Platz mehr und sta­chen mit ih­ren Spa­ten un­ge­wollt in die Lei­ber de­rer, die kurz zu­vor be­stat­tet wor­den wa­ren. So ent­schied man, den Fried­hof zum 1. Mai 1833 zu schlie­ßen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 52/2017.