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Gast­bei­trag

Sehn­sucht nach Heimat

Wie die SPD auf den Rechtspopulismus reagieren muss
Von Sigmar Gabriel

Die deut­sche So­zi­al­de­mo­kra­tie ringt mit der Fra­ge, ob sie sich den Ein­tritt in eine er­neu­te Gro­ße Ko­ali­ti­on mit CDU und CSU zu­trau­en oder sich dem ver­wei­gern soll. Zu­ge­ge­ben kei­ne ein­fach zu be­ant­wor­ten­de Fra­ge an­ge­sichts des zwei­ma­li­gen Ver­lus­tes von Bun­des­tags­wah­len nach der­ar­ti­gen Ko­ali­tio­nen 2009 und 2017. Und es gibt auf bei­den Sei­ten – Be­für­wor­ter und Geg­ner ei­ner noch­ma­li­gen Re­gie­rungs­be­tei­li­gung un­ter der Füh­rung von An­ge­la Mer­kel – ge­wich­ti­ge Ar­gu­men­te. Aber die­se schwie­ri­ge Fra­ge darf nicht den Blick dar­auf ver­stel­len, dass die Pro­ble­me tie­fer lie­gen. Denn an­ge­sichts vie­ler so­zi­al­de­mo­kra­ti­scher Wahl­nie­der­la­gen in un­se­ren eu­ro­päi­schen Nach­bar­län­dern – egal ob in der Re­gie­rung oder der Op­po­si­ti­on – reicht der Ver­weis auf ein­zel­ne Re­gie­rungs­kon­stel­la­tio­nen als Ur­sa­chen­er­klä­rung nicht aus.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 51/2017.