„Das System zerstört sich selbst“

Finanzmärkte Der Banker Leonhard Fischer spricht über die Fehler seiner Zunft, die Gefahren von Algorithmen und die Frage, warum die politische Linke ein Comeback feiern wird.

Autor Fischer: „Dann funktioniert die unsichtbare Hand des Marktes nicht mehr“ PETER-JUELICH.COM / DER SPIEGEL

Fi­scher, 54, po­la­ri­siert: Die ei­nen hal­ten ihn für ei­nen Blen­der, die an­de­ren se­hen in ihm ei­nen ge­nia­len Ban­ker und Den­ker. Si­cher ist auf je­den Fall: Kein Zwei­ter stieg in Deutsch­land so jung zum Ban­ken­star auf wie er. Mit 35 wur­de er Vor­stand bei der Dresd­ner Bank, spä­ter führ­te, sa­nier­te und ver­kauf­te er die Ver­si­che­rungs­grup­pe Win­ter­thur. Sein Ver­such, mit dem Fi­nanz­in­ves­tor RHJI rund um die BHF-Bank eine eu­ro­päi­sche Pri­vat­ban­ken­grup­pe auf­zu­bau­en, en­de­te 2016 mit dem Ver­kauf an den fran­zö­si­schen Ban­kier Phil­ip­pe Oddo. Jetzt plant Fi­scher mit Ex-„Bild“-Chef Kai Diek­mann eine di­gi­ta­le Ver­mö­gens­ver­wal­tung und hat ein Buch über den Nie­der­gang des Fi­nanz­sys­tems ge­schrie­ben. Ti­tel: „Es wa­ren ein­mal Ban­ker“.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 50/2017.