Tatort Packstation

Verbrechen Kriminelle nutzen Paketautomaten als Umschlagplatz für ihre Geschäfte – so wie jener DHL-Erpresser, der in Brandenburg Sprengsätze verschickte.

Ver­sand­stel­le in Pots­dam Schar­nier zwi­schen On­line- und Off­line­welt

Es gab die­sen ei­nen Mo­ment, als der Tä­ter von der vir­tu­el­len in die rea­le Welt ge­wech­selt sein muss, als er ein Fach an der Pack­stati­on in Pots­dam-West öff­ne­te und sein Pa­ket hin­ein­leg­te, ver­se­hen mit Nä­geln in ei­ner Blech­büch­se, die an Bat­te­ri­en an­ge­schlos­sen war, adres­siert an eine Apo­the­ke in Pots­dam. Da­nach ver­schwand er in den frü­hen Mor­gen, es war der 30. No­vem­ber, ein Don­ners­tag. Seit­dem der Fall des DHL-Er­pres­sers be­kannt wur­de, be­äu­gen die Deut­schen mit Arg­wohn je­des Pa­ket, das bei ih­nen an­kommt. Es könn­te ja eine Bom­be dar­in sein.

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