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ZEIT­REISE – DER SPIEGEL VOR 50 JAHREN

US-Sol­da­ten nach Ein­nah­me des Hü­gels 875

Viet­nam­krieg

Hügel 875

Gerade noch bemühte sich General Westmoreland, der Oberbefehlshaber der US-Truppen in Vietnam, in Washington Zuversicht zu verbreiten, da eröffneten die Vietcong im südvietnamesischen Hochland eine zweite Front. Die erbittert geführte Schlacht von Dak To brachte keiner Seite einen Vorteil.

In den vier Jah­ren, die er nun in Viet­nam sei, sei er „noch nie so zu­ver­sicht­lich ge­we­sen“, ver­kün­de­te Ge­ne­ral Wil­li­am C. West­mo­re­land in Wa­shing­ton; je­dem Ame­ri­ka­ner, se­kun­dier­te Prä­si­dent John­son, müs­se an­ge­sichts der Er­fol­ge in Viet­nam „vor Stolz die Brust schwel­len“. Das war „neu – und schwer zu glau­ben“, kom­men­tier­te der SPIEGEL tro­cken. Denn zeit­gleich zum of­fi­zi­ell ver­brei­te­ten Op­ti­mis­mus ge­rie­ten Ame­ri­kas Sol­da­ten in Viet­nam in die bis da­hin „blu­tigs­te und ver­lust­reichs­te Schlacht des Krie­ges“.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2017.