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SPIEGEL-Ge­spräch

„Ein Virtuose des Ressenti­ments“

Der Historiker Karl Schlögel hat ein Großwerk über „Das sowjetische Jahrhundert“ vorgelegt. Nun beobachtet er Wladimir Putin, dessen Angst vor einer Revolution und den neuen Patriotismus in Russland.

Lenin-Projektion zum Jubiläum der Oktoberrevolution in Sankt Petersburg: „Letztes sichtbares Symbol“ VALYA EGORSHIN / NURPHOTO / DDP IMAGES

Mit sei­nem Opus ma­gnum über die So­wjet­uni­on un­ter­nimmt der Ost­eu­ro­pa-His­to­ri­ker Schlö­gel, 69, den groß­ar­ti­gen Ver­such, wie ein ar­chäo­lo­gi­scher Fla­neur Ob­jek­te, Punk­te, Orte, Bil­der und Su­jets zu sam­meln und an­schau­lich zu ma­chen; aus ih­nen ent­fal­tet sich die To­ta­li­tät ei­ner un­ter­ge­gan­ge­nen Zi­vi­li­sa­ti­on, und die durch­leb­te Ge­schich­te wird neu ver­ge­gen­wär­tigt(**).

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2017.