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Kom­men­tar

Ein Schwein mit David­stern

Der WDR trennt sich von Roger Waters – mit der falschen Begründung.

von Martin Doerry

Dank der be­herz­ten In­ter­ven­ti­on der Köl­ner Bür­ge­rin Mal­ca Gold­stein-Wolf hat der WDR in die­ser Wo­che die Ko­ope­ra­ti­on mit dem An­ti­se­mi­ten Ro­ger Wa­ters be­en­det. Wa­ters, Grün­dungs­mit­glied von Pink Floyd, zählt zu den pro­mi­nen­ten Köp­fen der in­ter­na­tio­na­len Boy­kott­kam­pa­gne ge­gen Is­ra­el (BDS). Ur­sprüng­lich woll­te der WDR im kom­men­den Juni ein Wa­ters-Kon­zert in Köln über­tra­gen. Dem WDR ha­ben sich in­zwi­schen SWR, BR, NDR und RBB an­ge­schlos­sen, auch die­se Sen­der wer­den kei­ne Auf­trit­te des Mu­si­kers mehr aus­strah­len. So weit die gute Nach­richt.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2017.