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Ein­wurf

Aus­ge­späht beim Sex­film

Wie die Forschung von der Internetpornografie profitieren kann

von Frank Thadeusz

Um die Wahr­heit über den weib­li­chen Or­gas­mus zu er­grün­den, kon­stru­ier­te der Gy­nä­ko­lo­ge Wil­li­am Mas­ters in den Sech­zi­ger­jah­ren ei­nen Plas­tik­pe­nis mit ein­ge­bau­ter Ka­me­ra. Den­noch war ver­gleichs­wei­se dürf­tig, was der Auf­klä­rer am Ende zu­sam­men mit sei­ner Part­ne­rin Vir­gi­nia John­son an Wis­sen über die Lust der Ge­schlech­ter zu­sam­men­ge­tra­gen hat­te. Müh­sam schöpf­ten die Sex­for­scher da­mals Bruch­stü­cke an In­for­ma­tio­nen aus dem ge­hei­men Reich des Be­geh­rens. Bei­de hät­ten sich wohl nicht träu­men las­sen, dass im 21. Jahr­hun­dert die In­for­ma­tio­nen spru­deln – und dies nicht durch auf­wen­di­ge aka­de­mi­sche Stu­di­en, son­dern auf­grund von ba­na­lem Por­no­kon­sum im In­ter­net.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2017.