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Kri­mi­na­li­tät

Die Spur der Prinzessin

Eine Roma-Bande aus Kroatien räumte über viele Jahre deutsche Wohnungen leer. Dahinter steckt ein Familienunternehmen, in dem Großeltern ihre
Enkel zu Einbrechern erziehen. Einblicke in die Jagd nach dem „Cucina-Clan“.

Schmuck­hal­ter in Schuh­form mit Edel­stei­nen(*)

Am Ende der Er­mitt­lun­gen, als Hun­der­te Te­le­fo­na­te ab­ge­hört und meh­re­re Häu­ser durch­sucht wa­ren, als die bei­den Pa­ten in Ge­fäng­nis­zel­len sa­ßen, da setz­te sich ein jun­ger Po­li­zist aus Mün­chen in ei­ner dunk­len Po­li­zei­sta­ti­on in Za­greb, Kroa­ti­en, auf ei­nen Plas­tik­stuhl, und ihm ge­gen­über saß eine jun­ge Frau, schwarz­äu­gig und schön. Es war die „Prin­zes­sin der Ein­bre­cher“, so nann­ten man­che Er­mitt­ler die­se Frau. Der Po­li­zist aus Mün­chen hät­te vie­les fra­gen kön­nen: ob ihr Clan wirk­lich für je­den fünf­ten Ein­bruch in Deutsch­land ver­ant­wort­lich sei. Wo das Gold ver­steckt lie­ge. Ob sie Mit­leid ken­ne.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2017.