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Leit­ar­ti­kel

Gift für das Land

Beim Streit um Glyphosat geht es um nicht weniger als den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.

Der Coup war in­sze­niert als Tat ei­nes Ein­zel­gän­gers. Völ­lig ein­sam, so soll­te man glau­ben, habe Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­ter Chris­ti­an Schmidt der Nut­zung des Pflan­zen­gifts Gly­pho­sat in der EU um wei­te­re fünf Jah­re zu­ge­stimmt – ge­gen den Wil­len des Ko­ali­ti­ons­part­ners, ent­ge­gen ei­ner Wei­sung aus dem Kanz­ler­amt, ge­gen den Wunsch der meis­ten Bür­ger. „Ich habe die Ent­schei­dung für mich ge­trof­fen und in mei­ner Res­sort­ver­ant­wor­tung“, er­klär­te der CSU-Mann nach der Tat. Und da­mit das noch ein biss­chen ir­rer klingt, füg­te er hin­zu: „So is­ser, der Schmidt.“

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 49/2017.