>

Li­te­ra­tur

„Vorwurf ist das falsche Wort“

Martin Walser und Jakob Augstein haben zusammen ein Gesprächsbuch gemacht – es umkreist die entscheidende Frage: das Verhältnis des Vaters zu seinem Sohn.
Von Volker Weidermann

Autoren Walser, Augstein am Bodensee: „Wahrheit befreit natürlich“ Maurice Haas / DER SPIEGEL

Der Sohn war fast vier­zig Jah­re alt, der Va­ter fast acht­zig, als sie sich zum ers­ten Mal tra­fen. Es war in ei­nem Ho­tel in Mün­chen, der Sohn saß in der Hal­le und war­te­te, der Va­ter kam die Trep­pe her­un­ter. „Ich fand, dass du sehr groß bist“, er­in­nert sich der Sohn. „Und ich fand dich mir ähn­lich“, der Va­ter.

Sie lesen die Vorschau

Sie haben diese Ausgabe bereits gekauft oder ein digitales Abo? Dann melden Sie sich mit Ihrer SPIEGEL-ID an, um den vollständigen Artikel zu lesen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 48/2017.