Dame auf P5

Diplomaten Um seiner Frau eine Stelle bei der Uno in New York zuzuschanzen, ließ der deutsche Botschafter Heusgen seine Beziehungen spielen.

Mer­kel-Be­ra­ter Heus­gen: An­ma­ßen­de Mail

Drau­ßen im Land war Chris­toph Heus­gen all die Jah­re nur ei­ner von die­sen »Noch nie ge­hört«-Na­men. Er gab fast kei­ne In­ter­views, hielt nur sel­ten eine Rede, saß nicht bei Anne Will her­um. Dem dis­kre­ten Herrn Heus­gen reich­te es völ­lig aus, dass er die größ­ten Ge­heim­nis­se der Bun­des­re­gie­rung kann­te und die wich­tigs­te Frau des Lan­des auf ihn hör­te: Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel. Schon seit 2005 war Heus­gen im Kanz­ler­amt ihr Chef­be­ra­ter für Au­ßen- und Si­cher­heits­po­li­tik, flog bei je­der Aus­lands­rei­se mit, ei­ner der engs­ten vier, fünf Ge­treu­en. Wäh­rend an­de­re drau­ßen nur re­de­ten, hat­te Heus­gen im Amt was zu sa­gen. Der Rest war Di­plo­ma­tie, Be­schei­den­heit, die Stil­le der Macht.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 47/2017.