Im Tunnel

Karrieren Martin Schulz kämpft um seine Wiederwahl als SPD-Chef. Es geht auch um seine Ehre, er will nicht als Fußnote der Parteigeschichte enden.
Von Veit Medick

So­zi­al­de­mo­krat Schulz: »Was wollt ihr?«

Es ist der Diens­tag die­ser Wo­che, im Ho­tel Est­rel an der Ber­li­ner Son­nen­al­lee hat die Ei­sen­bahn­ge­werk­schaft zur Ta­gung ge­la­den. Mar­tin Schulz sitzt in der ers­ten Rei­he des Kon­fe­renz­saals, gleich soll er ein Gruß­wort hal­ten. Schulz lä­chelt nach links, er lä­chelt nach rechts, dann tritt Ge­werk­schafts­chef Alex­an­der Kirch­ner ans Mi­kro­fon. »Ich glau­be, vie­le von uns hät­ten sich ge­wünscht, Sie wä­ren heu­te nicht ge­kom­men«, ruft er mit erns­ter Mie­ne in Rich­tung des SPD-Chefs.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 47/2017.