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Briefe

Ungehemmt

Nr. 45/2017 Washington, ein Jahr danach

„Was wäre Ame­ri­ka er­spart ge­blie­ben, wenn es vor zwei Ge­ne­ra­tio­nen Ein­rei­se­ver­bo­te für Mi­gran­ten aus der Pfalz ge­ge­ben hät­te? Ver­mut­lich wäre Do­nald Trump heu­te AfD-Chef.“

Der Rummel

Nr. 44/2017 Die magere Bilanz des Reformationsjahres

Sie ha­ben das The­ma EKD-Re­for­ma­ti­ons­fei­ern her­vor­ra­gend be­schrie­ben. Auch der Theo­lo­ge Fried­rich Schor­lem­mer sag­te tref­fend: „Zu viel Event, zu we­nig Bot­schaft.“ Mar­tin Lu­ther hat völ­lig zu Recht ge­gen die da­ma­li­gen ent­setz­li­chen Zu­stän­de in der ka­tho­li­schen Kir­che pro­tes­tiert. Sei­ne schrift­li­chen Leis­tun­gen wa­ren ge­ni­al, und sei­ne Em­pö­rung ist nach­voll­zieh­bar. Je­doch war und bleibt Mar­tin Lu­ther für die Fol­gen sei­ner Ta­ten ver­ant­wort­lich. Er hät­te, wie es der­zeit Papst Fran­zis­kus tut, ver­nünf­ti­ger ge­gen die Miss­stän­de in der ka­tho­li­schen Kir­che vor­ge­hen müs­sen. Mar­tin Lu­ther ist für mich kein Vor­bild. Er hat eine Re­li­gi­on in zwei Tei­le ge­spal­ten, die wohl nie mehr zu­sam­men­fin­den wer­den.

Das Tier in uns

Debatte: Nr. 44/2017 Jochen-Martin Gutsch: Was genau ist eigentlich Sexismus? Nr. 45/2017 Melanie Amann: Warum die Männer falsch auf den Alltagssexismus reagieren

Der Bei­trag von Jo­chen-Mar­tin Gutsch spricht mir aus der See­le. Der­zeit mel­den sich stän­dig Frau­en zu Wort, de­nen in ei­ner Bar an den Hin­tern ge­grif­fen wur­de oder die sich im Büro ei­nen dum­men Spruch an­hö­ren muss­ten. Ich fin­de es be­schä­mend, dass die­se sich auf eine Stu­fe stel­len mit Frau­en, die von macht­miss­brau­chen­den Män­nern ver­ge­wal­tigt wur­den.

Weg zur Entstig­ma­ti­sierung

Nr. 44/2017 Wie Kinder in einer psychiatrischen Klinik in den Alltag zurückfinden

Die­se her­vor­ra­gen­de Re­por­ta­ge öff­net die Au­gen da­für, wie wir mit un­se­ren Kin­dern um­ge­hen be­zie­hungs­wei­se um­ge­hen soll­ten. Es ist ein le­sens­wer­ter Blick hin­ter die Ku­lis­sen ei­nes The­mas, das eine sa­tu­rier­te Ge­sell­schaft gern aus­blen­det. Sehr gut auch, dass die Rol­le der El­tern, der Schu­le und der Ge­sell­schaft so in­ten­siv be­leuch­tet wur­de.

Für Ideale bestraft

Nr. 44/2017 Der US-Footballstar Colin Kaepernick erfand den Kniefall als Symbol gegen Rassismus – jetzt ist er arbeitslos

Der un­ter­schwel­li­ge und häu­fig auch of­fe­ne Ras­sis­mus in den USA ist ein gro­ßes Pro­blem der ame­ri­ka­ni­schen Ge­sell­schaft und muss so lan­ge the­ma­ti­siert wer­den, bis sich grund­le­gend et­was än­dert.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2017.