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Kom­men­tar

Trump im Nebel

Warum der US-Präsident ausgerechnet in Seoul plötzlich ganz zahm klingt

von Wieland Wagner

Es hät­te ein star­ker Auf­tritt wer­den kön­nen: US-Prä­si­dent Do­nald Trump am 38. Brei­ten­grad, der De­mar­ka­ti­ons­li­nie zwi­schen den ver­fein­de­ten Ko­reas, den Blick nach Nor­den ge­wandt, Rich­tung Pjöng­jang. Doch vor der Lan­dung muss­te Trumps Hub­schrau­ber ver­gan­ge­nen Mitt­woch wie­der ab­dre­hen – we­gen Ne­bel. Der ver­ei­tel­te Grenz­aus­flug sym­bo­li­siert die Wid­rig­kei­ten, mit de­nen Trump es auf der ko­rea­ni­schen Halb­in­sel zu tun hat. Er ist an­ge­tre­ten, Dik­ta­tor Kim Jong Un von des­sen Atom­pro­gramm und der Ent­wick­lung von Lang­stre­cken­ra­ke­ten ab­zu­brin­gen. Mal droh­te er dem Nor­den mit „Feu­er und Zorn“, mal mit „völ­li­ger Zer­stö­rung“. Mit sei­nen Twit­ter-Ti­ra­den hat er die Span­nun­gen in Ost­asi­en an­ge­heizt wie kein US-Prä­si­dent vor ihm.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2017.