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De­bat­te

Raus aus den Gräben

Warum die öffentlich-rechtlichen Sender und die Verlage mehr gemeinsame Interessen als Konflikte haben.
Von Stefan Raue

Ein Mon­tag­abend in Bonn. Die Me­di­en­prei­se der Deut­schen Bi­schofs­kon­fe­renz und der ka­tho­li­schen Pu­bli­zis­ten wer­den ver­ge­ben. Prä­miert wird eine Re­por­ta­ge von Claas Re­lo­ti­us, die im SPIEGEL er­schie­nen ist. Eine pa­cken­de, prä­zi­se und im bes­ten Sin­ne em­pa­thi­sche Re­por­ta­ge über zwei Ge­schwis­ter aus Alep­po, die nach der Flucht in der Tür­kei ge­stran­det sind und dort 300 Ki­lo­me­ter von­ein­an­der ent­fernt für ei­nen Hun­ger­lohn ihr Le­ben fris­ten. Eine Schau­spie­le­rin trägt den be­we­gen­den Text vor, der traum­haft si­cher den Ton trifft, eine schö­ne und kla­re Spra­che ohne Be­trof­fen­heits­flos­keln. Die Lau­da­to­rin wür­digt zu Recht die Sog­wir­kung die­ses un­prä­ten­tiö­sen, aber so treff­li­chen Tex­tes.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2017.