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Ho­me­sto­ry

Heimat

Warum ich die Sehnsucht der Menschen nach Bergdörfern nicht verstehe

Ich bin auf­ge­wach­sen in Ober­bay­ern, in Arz­bach, ei­nem Ort in den Ber­gen mit 800 Ein­woh­nern und ein paar Kü­hen. Die Luft in der Ge­gend ist per­fekt be­zie­hungs­wei­se „the­ra­peu­tisch wirk­sam“, wie es im In­ter­net heißt. Je­des Jahr lockt die­se Luft Mil­lio­nen Men­schen her. Sie lie­ben die Ruhe, lau­fen die Leng­grie­ser Den­kalm hoch auf 970 Me­ter, oben leh­nen sie ihre Wan­der­stö­cke ge­gen eine Holz­bank, strei­chen Obatz­ten auf ihre Bre­zen und schau­en kau­end auf Tan­nen­baum­wip­fel. Im Hin­ter­grund: Kuh­glo­cken­ge­bim­mel. So klingt mei­ne Hei­mat. Ich kann sie nicht er­tra­gen.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Ausgabe 46/2017.